Die bisher umfangreichste Umfrage zum Dampfen in den USA wurde kürzlich veröffentlicht und hebt die herausragende Bedeutung fruchtiger und süßer E-Liquids bei der Tabakentwöhnung hervor.

Aromen außer Tabak: Ein großer Vorteil für Dampfer

Eine im Harm Reduction Journal veröffentlichte Studie, basierend auf einer Online-Umfrage mit 69.233 Teilnehmern, untersuchte die Aromavorlieben amerikanischer Dampfer bei E-Liquids. Die Ergebnisse bestätigen die überwältigende Beliebtheit fruchtiger und süßer Geschmacksrichtungen.

Tabakprofil der Teilnehmer: Eine starke Verbindung zum Dampfen

Unter den Befragten waren 94,7 % ehemalige oder aktuelle Raucher, und eine große Mehrheit der ehemaligen Raucher (74,6 %) gab an, beim Entwöhnen einen persönlichen Vaporizer verwendet zu haben. Diese Daten bestätigen die Wirksamkeit von E-Zigaretten als Entwöhnungshilfe.

Fruchtige und süße Aromen, Favoriten der Dampfer

Die Studie zeigt, dass bei ihrem Einstieg ins Dampfen 82,05 % der Teilnehmer fruchtige Aromen und 66,85 % süße Geschmacksrichtungen wählten, während nur 22,1 % E-Liquids mit Tabakgeschmack bevorzugten.

Entwicklung der Präferenzen bei Aromen

Eine Analyse der zum Zeitpunkt der Umfrage verwendeten Aromen zeigt einen Rückgang der Beliebtheit von Tabakgeschmack zugunsten einer konstanten Präferenz für fruchtige und süße Aromen. Diese Veränderung hebt die Tendenz der Dampfer hervor, sich von tabakähnlichen Geschmäckern zu entfernen.

Die Bedeutung der Aromen bei der Verhinderung eines Rückfalls in das Rauchen

Die Unteranalyse der Umfrage zeigt, dass nur 7,5 % der Teilnehmer den Tabakgeschmack als wesentlich ansahen, um einen Rückfall in das Rauchen zu vermeiden. Diese Daten unterstreichen die entscheidende Rolle anderer Aromen bei der Aufrechterhaltung der Tabakentwöhnung.

Fazit: Eine ausgewogene Regulierung ist notwendig

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass jede Regulierung, die den Zugang zu den vielfältigen Aromen von E-Zigaretten einschränkt, kontraproduktive Effekte haben könnte, insbesondere für ehemalige Raucher. Die Notwendigkeit, diese Präferenzen bei der Entwicklung von Gesundheitspolitiken zu berücksichtigen, ist daher von entscheidender Bedeutung, um die Bemühungen zur Tabakentwöhnung effektiv zu unterstützen.